Schweden - jetzt

maskenfrei - ohne Impfzwang - selbstbestimmt

Besteuerung ausländischer Renten in Schweden

Wer in Schweden dauerhaft als Rentner lebt, muss seine Rente hier versteuern lassen. Kommt man aus Ländern mit Doppelbesteuerungsabkommen, kann ein Teil der Heimatland gezahlten Steuer auf die schwedische Steuer angerechnet werden. Gleichzeitig ist man aber dann auch ohne weitere Grundkosten krankenversichert.

Für die meisten dürfte das finanziell ein  Minus sein. Lebt man allerdings weniger als 6 Monat im Lande, bleibt die Rente frei von schwedischen Steuern. 

Bei allen Kontakten mit schwedischen Behörden sind folgende sprachliche Fallstricke zu beachten. In Schweden heißt jede Rente „Pension“. Da es keinen Beamtenstatus gibt, wird auch nicht zwischen Renten und Pensionen unterschieden. Das schwedische Wort „ränta“ bedeutet Zinsen.

Wer dauerhaft in Schweden lebt, wird hier auch steuerlich veranlagt. Für Rentner aus einem Land mit Doppelbesteuerungsabkommen heißt das, dass sie die vollen schwedischen Steuern zahlen und dann die im Heimatland abgezogenen Steuern von der schwedischen Steuer teilweise abgezogen bekommen (hier weichen allerdings die Informationen auf SkV Website von denen der EU ab). Kommt aus einem Land ohne Doppelbesteuerungsabkommen, zahlt man den vollen Steuersatz. Hier kann man berechnen, wieviel Steuer aus dem Ursprungsland anerkannt wird. Für Beamtenpensionen kann es Sonderregelungen geben. Bitte kontaktieren Sie Skatteverket oder das FA in Ihrer Heimat.

Ist die Rente im Heimatland (überwiegend) steuerfrei, verliert man Geld. In allen anderen Fällen muss man rechnen, zumal bei der schwedischen Besteuerung keine Beiträge für die Krankenversicherung anfallen (diese zahlt in Schweden immer Arbeitgeber bzw. bei Selbstständigen man selber).

Lebt man in Schweden, variiert der Grundfreibetrag nach der Höhe Einkommen. Für Personen die 65 Jahr alt oder älter sind und in Schweden leben, gibt es höhere Freibeträge als für jüngere. Bei einer monatlichen Rente von 30.000 SEK beträgt er 107.400 SEK p.a. Davon wird dann die kommunale EkSt abgezogen (im Norden in den meisten Kommunen zwischen 33 und 34%).

Es empfiehlt sich, diese Frage vorher individuell mit Skatteverket abzuklären.


© Föreninen Nybyggare 2.0  
 2021