Schweden - jetzt

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Das Schulwesen in kürze

Die Schulen stehen on Schweden unter kommunaler Regie. Die meisten Vor- und Grundschulen (0Jahre bis 9. Klasse) werden von den Kommunen betrieben. Es gibt aber auch private Schulen. Hier reicht das Spektrum von gewinnorientierten Bildungsstätten über religiöse Schulen bis hin zu von Eltern geführten genossenschaftlichen, meist kleineren Grund- und Vorschulen (oft im ländlichen Bereich).

Die schulischen Anforderungen sind eher gering. Bis vor kurzem war die Vermittlung von Faktenwissen ganz aus den Lehrplänen verschwunden, hat jetzt wieder einen wenn auch untergeordneten Platz im Lehrbetrieb gefunden. Als primär wird die Vermittlung sozialer Kompetenz angesehen. Ob sich das bisher so ausgezahlt hat, ist eine diskutable Frage. Auf jeden Fall begünstigt dieses Schulsystem Kinder aus bildungsnahen Haushalten, was diametral zur Intention des Schulwesens steht.

Zum Thema „Schule in Zeiten Coronas“ mehr auf der Site corona-schwede.de. Hier vorab die Gliederung der Schulen.

In Schweden beginnt das Schulleben ab dem ersten Lebensjahr. Was ins Deutschland Kita oder Kindergarten ist, ist in Schweden die Vorschule (Förskola).

Schulpflicht besteht für die 9-klassige Grundschule, die seit kurzem 10 Jahre dauert (ein Jahr „Vorschulklasse“, drei Jahre Unterstufe (Lågstadiet), drei Jahre Mittelstufe (Mellanstadiet) und drei Jahre Oberstufe (Högstadiet). Mit Grundschule ist also in Schweden immer die 0.- bis 9. Klasse gemeint!!!  

Sowohl die Vor- als auch die Grundschulen laufen prinzipiell in Regie der Kommunen. Neben den kommunalen Schulen gibt es aber auch private (sowohl gemeinnützige als auch gewinnorientierte).

Danach folgt das dreijährige Gymnasium, was entweder dem deutschen entspricht (studienvorbereitend) oder den Berufsschulen (berufsvorbereitend).

Duale Berufsausbildungen nach deutschem Modell gibt es nur im Bereich der Erwachsenenqualifizierung.


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 2021